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Neuer Deutscher Rekord beim Finale der Männer

Im Achtel-Finale dominierten wie gewohnt die Führenden aus der Qualifikation: Leander Carmanns, Sebastian Lucke, Linus Bader und Dorian Zedler zogen souverän in die nächste Runde ein. Zu den schnellsten Acht gehörten außerdem auch Fin Sandeck, Mika Scherer, Frederik Huber, und Nick Ressmann.

Und auch im Viertelfinale setzte sich der Trend der Quali beinahe vollständig so fort - aber eben nur beinahe: Besonders bitter traf es den letztjährigen Deutschen Meister Linus Bader: Etwa bei der Hälfte der Route rutschte er vom Tritt, konnte dann zwar schnell wieder Geschwindigkeit aufnehmen, rutsche aber erneut kurz unter dem Zielbuzzer und musste sich so dem Mannheimer Nick Ressmann geschlagen geben.

Im Halbfinale setzten sich dann Leander Carmanns mit 5,12 Sekunden vor Dorian Zedler mit 5,84 sowie Sebastian Lucke mit 5,34 Sekunden vor Nick Ressmann mit 6,67 Sekunden durch.

Beim Run um Platz Drei - dem kleinen Finale - ging Dorian Zedler mit 5,75 Sekunden als Gewinner hervor. Nick Ressmann darf sich damit über einen starken vierten Platz freuen.

Endlich war es soweit: Carmanns gegen Lucke, wer würde den Titel holen? Klare Sache in diesem Finale: Carmanns verteidigte seinen Titel nicht nur souverän, sondern setzte dabei einen neuen deutschen Rekord. Erstmals zeigte die Uhr unter 5-Sekunden an, genauer gesagt: 4,95 Sekunden - unglaublich! Mit einer fantastischen Zeit von 5,35 Sekunden, geht die Silbermedaille damit an Sebastian Lucke.

Julia Koch ist neue Deutsche Meisterin im Speedklettern

Aufgrund der Anzahl der Starterinnen ging es bei den Frauen direkt in das Viertelfinale - zur Erinnerung: Ab den Finalrunden wird im K.O.-Modus direkt gegeneinander geklettert. Den Anfang machten die Erstplatzierte aus der Quali Julia Koch und die Chemnitzerin Lotta Seifert. Koch setzte sich im Duell mit 7,79 Sekunden vor ihrer Konkurrentin Seifert mit 12,09 Sekunden durch. Im zweiten Wettstreit kletterte die Münchnerin Finia Fassbender mit 9,83 Sekunden schneller als die Stuttgarterin Lisa Wucherer mit 11,02 Sekunden. Partie drei ging mit einem Vorsprung von vier Sekunden an Sofiia Tulchynska - sie brauchte 8,12 Sekunden. Ruth Meyer musste sich der Ukrainerin mit 12,79 Sekunden geschlagen geben. Den Abschluss machten Mina Josephine Schultz mit 10,50 Sekunden vor Alessa Asimowa mit 12,33 Sekunden.

Auch im Halbfinale konnte Koch erneut überzeugen: Sie sicherte sich mit 7,99 Sekunden den Einzug in die Finalrunde vor Fassbender mit 9,20 Sekunden, die sich damit erneut im kleinen Finale präsentieren durfte. Richtig eng wurde es im zweiten Halbfinal-Duell: Tulchynska absolvierte die Strecke in 8,02 Sekunden, Schultz brauchte tatsächlich nur 3 Hundertstel mehr, nämlich 8,05 Sekunden - ein zerreißendes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Zielbuzzer. Damit war allerdings schon klar: Nachdem die Ukrainerin nicht in die Wertung einging, ging der Titel verfrüht an Julia Koch!

Nachdem die Ukrainerin Tulchynska nicht in die Wertung miteingehen durfte, ging es im kleinen Finale um den zweiten Platz der DM. Den sicherte sich Finia Fassbender mit 9,09 Sekunden, nachdem Mina Josephine Schultz zu Beginn der Fuß gerutscht war. Sie konnte zwar noch aufholen, schaffte es aber nicht mehr ganz - ihre Bilanz: 9,32 Sekunden.

Obwohl sie den Titel schon inne hatte, ließ sich es sich nicht nehmen im Finale nochmal alles zu geben: Sie sprintete die Wand in 7,80 Sekunden nach oben und gewann damit unter frenetischem Applaus des Publikums auch den heutigen Wettkampf. Sofiia Tulchynska fiel in die Sicherung und ging damit als Zweitplatzierte der Veranstaltung hervor.

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Kategorie: Tagung

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