Europas Wälder brennen. Hitzewellen, Dürren, Ernteausfälle und Wasserknappheit bedrohen Menschen, Tiere, Natur, Wirtschaft und Infrastruktur. Der wesentliche Treiber dieser akuten Herausforderungen ist die menschengemachte Klimakrise.
Auch in Deutschland werden Extremtemperaturen gemessen, Rettungskräfte sind im Dauereinsatz und Tausende Menschen sind bereits an den Folgen der Hitze gestorben.
Breites Bündnis aus Landwirtschaft, Zivilschutz, Gesundheit, Soziales, Mieterschutz, Umwelt und Klima fordert die Bundesregierung zum Handeln auf
Doch statt wirksam gegenzusteuern, schweigen Bundeskanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil. Im Gegenteil: Die schwarz-rote Bundesregierung schwächt den Klimaschutz und kürzt Mittel für notwendige Investitionen zur Sicherung der öffentlichen Ordnung und Gesundheit. Kommunen und soziale Einrichtungen müssen kühle Orte schaffen, Personal anstellen, Gebäude energetisch sanieren, ohne dafür ausreichend finanziert zu sein.
Schwindende Gletscher machen die Folgen der Klimakrise im Hochgebirge besonders sichtbar, Foto: Moritz Pfeiffer
Die Klimakrise bedroht die gesamte Bevölkerung und das ganze Land auf allen staatlichen Ebenen. Um Menschen und unser Zusammenleben zu schützen, braucht es jetzt einen Hitze- und Feuerschutzgipfel der Bundesregierung.
Offener Brief des DAV an den Bundeskanzler
Anlässlich der Beratungen der Bundesregierung zu Klimaschutz und Hitzevorsorge fordert der Deutsche Alpenverein (DAV), Klimaschutz, Klimaanpassung und Naturschutz gemeinsam voranzubringen und verlässlich zu finanzieren. In einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz macht der DAV deutlich: Anpassung an die Folgen der Klimakrise ist notwendig – konsequenter Klimaschutz bleibt jedoch die wirksamste Vorsorge.
Gemeinsames Forderungspapier an die Bundesregierung [PDF]
Offener Brief des DAV [PDF]
Klimakrise am Berg: DAV fordert Kurswechsel von der Bundesregierung






